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Chemisches Hautpeeling
Die Wirkung des Peelings ("Schälen") beruht auf der Tatsache, dass die Bildung neuer Hautzellen vermehrt angeregt wird, wenn die obersten Hautschichten entfernt werden. Damit können auf dem Älterwerden der Haut beruhende Verhornungsstörungen, Altersflecken und Falten (besonders um den Mund und um die Augen), aber auch ...weiterlesen
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Tropen Reisen
Etwa jeder zweite Tropenreisende wird während oder nach der Reise krank. Der Ferntourismus boomt, immer mehr Reiselustige zieht es in ferne, heiße Länder. Doch Tropenreisen bringen auch Gesundheitsrisiken mit sich, und an sie wird bei der Urlaubsplanung oft nicht gedacht. Etwa die Hälfte aller Tropenreisenden werden in irgendeiner Form während oder nach der Reise krank.
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Reisen bei chronischer Krankheit
Medizin - Reisemedizin


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BahnSenioren werden immer aktiver. Der ältere Mensch ist nicht der pflegebedürftige, arme Mitbürger, als der er oft dargestellt wird, er bleibt immer länger aktiv und nutzt die Zeit jenseits der beruflichen und privaten Verpflichtungen, um Dinge zu tun, für die bis dahin keine Zeit war. Dazu gehört das Reisen, auch das Fernreisen.

Auch hohes Alter ist kein Grund, zu Hause zu bleiben. Einige Punkte sollten jedoch speziell ältere Reisende beachten.

Für alle Reisenden, besonders aber für ältere Personen, besteht auf Reisen, bei denen vier oder mehr Stunden sitzend verbracht werden, ein gewisses Thromboserisiko. Das Blut kann aus den tiefen Beinvenen nicht mehr gut genug nach oben befördert werden, ein kleiner Pfropfen aus geronnenem Blut kann sich bilden.

Um dies zu verhindern, ist es notwendig, die Beine immer wieder zu bewegen, idealerweise kurz aufzustehen und herumzugehen oder regelmäßig zehnmal "auf die Zehenspitzen stellen", das heißt die Füße strecken und die Wadenmuskulatur dabei anspannen. Aber auch Fußkreisen kann die Blutzirkulation bereits ankurbeln. Im Flugzeug herrscht dünne und sehr trockene Luft, welche die Thrombosegefahr zusätzlich steigert.

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr beugt diesem Risiko vor, als Faustregel kann zwei Liter alkoholfreie Flüssigkeit in zehn Stunden gelten. Schwarzer Tee und Kaffee sind nicht geeignet.

Die Gefahr, an einem Reisedurchfall zu erkranken, kann bei älteren Menschen höher sein, da der Salzsäurespiegel im Magen herabgesetzt sein kann. Krankheitserreger können so einfacher bis in den Darmtrakt gelangen. Die Aufnahme von genügend Flüssigkeit und Elektrolyten ist dann besonders wichtig.

FernreiseBei Fernreisen sind meist besondere Impfungen empfohlen oder vorgeschrieben. Besonders ältere Menschen sollten sich an die Empfehlungen halten, denn auch das Immunsystem altert und arbeitet nicht mehr so verlässlich.

Impfungen wie Polio, Tetanus oder Diphterie wurden von älteren Menschen teilweise schon sehr lange vernachlässigt. Daher ist es sinnvoll, sich vor Antritt der Reise zu vergewissern, dass die letzte Impfung nicht länger als zehn Jahre zurückliegt. Eine Impfung gegen Hepatitis A ist bereits bei Reisen in das südliche Europa anzuraten. Ansonsten sollte der Reisende die Impfempfehlungen für seinen Zielort beachten.

Es ist nicht angenehm und teilweise auch nicht gesund, mehrere Impfungen an einem Tag zu bekommen. Bei manchen Impfungen dauert es einige Tage bis Wochen, bis der volle Impfschutz vorhanden ist, vor allem, wenn sie das erste Mal gegeben werden. Daher sollte der Impffahrplan spätestens vier Wochen vor der Abreise mit dem Arzt besprochen werden.

Muss der ältere Mensch regelmäßig Medikamente einnehmen, so sollte er ausreichende Mengen für die gesamte Reise im Handgepäck mit sich führen. Selbst, wenn das Gepäck unterwegs verlorengeht, ist er dann gut vorbereitet.

Größere Vorsicht ist geboten, wenn der ältere Mensch an einer chronischen Krankheit leidet. Unter diesen Umständen sollte die gesamte Reise mit einem Arzt besprochen werden, der anhand der Krankheit und ihrer Schwere beurteilen kann, welche Reise für den Patienten geeignet ist. Die Hauptüberlegung dabei sollte nicht sein, was für Anforderungen der ältere Mensch gerade noch aushalten kann, sondern welche Form der Reise ihm ein schönes und ungetrübtes Erlebnis bereiten kann.

Mit einer chronischen Krankheit reisen

Auch chronisch kranke Menschen können meist schöne Tage und Wochen auf Reisen verbringen. Im Gespräch mit dem Arzt kann geklärt werden, worauf besonders zu achten ist. Menschen mit Herz- oder Kreislaufproblemen und deutlich eingeschränkter Lungenfunktion sollten sich vor allem bei Flugreisen beraten lassen.

Im Flugzeug ist besonders bei langen Flügen der Sauerstoffgehalt und der Druck von 2500 Meter Seehöhe eingestellt, das kann Beschwerden verursachen. Gibt es beim Aufenthalt im Gebirge bereits Probleme, oder kommt es beim Treppensteigen zu Atemnot, sollte von Flugreisen eher Abstand genommen werden.

Nach einem Herzinfarkt sollten mindestens sechs Wochen lang keine Fernreisen und Flugreisen unternommen werden. Bei starken Herzrhythmusstörungen ist vom Fliegen abzuraten. Menschen, die einen Herzschrittmacher tragen, benötigen für einen Flug ein aktuelles EKG und eine Bestätigung für die Flughafensicherheitskontrolle. Eine Überprüfung des Gerätes vor der Abreise ist anzuraten.

Patienten mit Angina pectoris können dann weitere Reisen unternehmen, wenn die Krankheit gut eingestellt ist. Nach einem Schlaganfall muss das Risiko einer Wiederholung vor einer Reise genau abgeschätzt werden. Bluthochdruck wird zum Problem bei Flugreisen, wenn er über 200 systolisch zu 100 diastolisch steigt oder wenn er instabil ist.

Auch mit Diabetes können Fernreisen unternommen werden. Jedoch sollte sich vor allem der insulinpflichtige Diabetiker sehr gut schulen lassen, damit er auch auf geänderte Lebensgewohnheiten im Ausland und das andere Klima eingestellt ist. Sterile Injektionsnadeln mitzuführen, ist sinnvoll.

Jedoch sollte ein möglichst in englischer Sprache abgefasstes ärztliches Schreiben auf den Zweck dieser Fracht hinweisen, um einen etwaigen Verdacht auf Drogenkonsum bei einer Grenzkontrolle rasch ausräumen zu können. Der Diabetiker sollte auch ein Schreiben mit sich führen, in dem die Medikamente aufgeführt sind, die er benötigt, gegen die er allergisch ist, sowie diejenigen, die er im Notfall braucht. Sätze wie "Ich brauche Zucker oder Fruchtsaft, bitte" oder "Ich habe Diabetes" sollte der Diabetiker in der Landessprache sagen können, dann ist er für den Ernstfall gerüstet.

Gichtkranke sollten sich vom Arzt gut beraten lassen, weil sie auf Reisen besonders Gefahr laufen, einen Anfall zu bekommen. Reisen in heiße Länder sind für Parkinson-Patienten nicht zu empfehlen, da sich durch die beeinträchtigte Schweißsekretion ein Hitzestau bilden kann. Von Fernreisen allgemein abzuraten ist bei einer Leberzirrhose oder bei stark eingeschränkter Nierenfunktion.

Nach Operationen und Transplantationen ist das Risiko einer Reise genau und individuell abzuschätzen. Besonders nach Transplantationen ist die Infektionsgefahr sehr hoch, da das Immunsystem noch mit dem Fremdkörper im Körper zu tun hat. Reisen in Länder, in denen die hygienischen Standards niedrig sind, sind daher abzuraten. Auch schlagen Impfungen eventuell schlechter an, daher ist eine Bestimmung der Abwehrstoffe vor Antritt der Reise zu empfehlen.

Bei Metallimplantaten ist es sinnvoll, eine auch in englischer Sprache abgefasste Bestätigung mit sich zu führen, da es sonst an Flughäfen Probleme bei den diversen Kontrollen (Metalldetektoren) geben kann.
 

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