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Mentales Aktivierungs-Training

Geschrieben von Withania Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 08 April 2015
anerkannte und geprüfte Methode zur Steigerung und Erhaltung der geistigen Leistungsfähigkeit.

In bestimmten Tests lassen sich derartige Erfolge nachweisen. Wer Lust auf MAT hat, dem bleiben nur wenige Ausreden: Der Trainingsaufwand beträgt beispielsweise lediglich fünf bis zehn Minuten pro Tag. Das Training kann individuell angepasst werden, damit es am wirksamsten ist und vor allem damit es auch Spaß macht. Hilfsmittel braucht man kaum, einen Partner auch nicht.

Unabkömmlich ist dagegen die Disziplin, sich wirklich regelmäßig an die MAT-Übungen zu setzen. Und das am Besten morgens. Denn dann ist der Körper durch das Frühstück zunächst einmal mit dem nötigsten versorgt und der Alltag kann beginnen. Die Alltagsbelastung ist zu dieser Zeit noch am geringsten, wenige Ablenkungen stören also beim Gehirnjogging. Wer regelmäßig MAT-Übungen macht, der wird bald merken, dass sowohl die Konzentration als auch die Aufmerksamkeit steigen. Zehn Minuten mentale Morgengymnastik genügen dafür schon.

mentale MorgengymnastikBirgit Wosnitza ist eine der Trainerinnen der Ebersberger Gesellschaft für Gehirnjogging (GfG). Sie sagt: "MAT macht Spaß!" Und das kann und soll auch in der Schule so sein. Denn immerhin wird hier viel gepaukt, Konzentration ist enorm wichtig. Doch die lässt mit der Zeit nach. Mittlerweile gibt es schon eigens ausgearbeitete Kopiervorlagen für Lehrer (bei der GfG zu beziehen), die das Mentale Aktivierungs-Training in den Unterricht integrieren. So soll das Gehirn wie ein Motor aufgewärmt werden, bevor es mit neuen Infos gefüttert wird.

Schüler haben meist das Ziel, Informationen schneller verarbeiten zu können, sie wollen zudem ihre Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit verbessern. Senioren hingegen wollen vor allem den Kurzspeicher und die Kommunikationsfähigkeit trainieren. So kann das MAT-Training auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden.

MAT beugt nicht nur der gefürchteten Alzheimer-Krankheit vor, es konnte auch bereits belegt werden, dass MAT bei schon bestehender Altersdemenz und in der rehabilitativen Anwendung gute Ergebnisse erzielen kann. Beinahe unglaublich scheint es zudem, dass das spielerisch und einfach wirkende MAT sogar bei Suchtverhalten, Depressionen, Hirnleistungsstörungen und sogar bei nichtproduktiven Schizophrenien Erfolge verzeichnen kann.

Wer seinem Gehirn Gutes tun will, der sollte aber außer dem MAT noch einige Regeln beachten: Bewegung ist wichtig, es muss zwar kein Leistungssport sein, aber zumindest regelmäßige Übungen. In Sachen Ernährung merkt man die Auswirkungen schnell selbst: Wer ein fettreiches und üppiges Essen hinter sich hat, ist garantiert nicht mehr zu geistigen Höchstleistungen fähig. Am Wichtigsten ist jedoch: Möglichst viel trinken. Zwei Liter am Tag spülen nicht nur die Nieren gut durch, sondern geben auch dem Gehirn und dem ganzen Körper frische Energie.

Die Übungen des MAT sind einfach. Auf dieser Seite (im Kasten unten und rechts) haben wir einige Beispiele für Aufgaben aufgezeigt. Im Alltag gibt es immer wieder Situationen, in denen man Zeit für ein paar Minuten MAT hat. Ob beim Arzt im Wartezimmer oder im Auto im Stau. Denn fünf Minuten Training am Tag sind schließlich verschwindend wenig im Vergleich zu den Erfolgen, die das alltägliche Leben schon nach kurzer Zeit ein wenig leichter machen.

Mehr zum Thema: www.gfg-online.de
Quelle: Gesellschaft für Gehirntraining e.V.

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Ich gehöre genau zur Zielgruppe: ich bin über 40, habe wie die meisten Menschen in unserer Gesellschaft ein reichhaltiges Nahrungsangebot, oft wenig Bewegung und möchte dennoch gesund und fit alt werden. Die Quadratur des Kreises? Aus wissenschaftlicher und journalistischer Neugier probiere ich gern Dinge aus, z.B. eine Panchakarma Kur in Indien oder auch das Faszientraining. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg für ein zufriedenes und aktives Alter(n) finden.

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