Laufbekleidung – Was gibt es beim Kauf zu beachten?

Geschrieben von Redaktion Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 18 März 2020
Laufbekleidung - was es beim Kauf zu beachten gilt © Hans Braxmeier - Pixabay.com
Laufbekleidung - was es beim Kauf zu beachten gilt © Hans Braxmeier - Pixabay.com

Laufen ist eine der besten Sportarten, um gesund, fit und jung zu bleiben. In einer Studie haben Forscher des Universitätsklinikums des Saarlandes die Anti-Aging-Effekte verschiedener Trainingsformen auf zellulärer Ebene getestet. Ausdauertraining und Intervalltraining schnitten dabei viel besser ab als Krafttraining.

Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, der für den Laufsport spricht. Ein weiterer Vorteil ist, dass man durch die Bewegung an der frischen Luft dem Körper mehr Sauerstoff und Licht zuführt. Lauftraining ist eine der unkompliziertesten und vor allem kostengünstigsten Sportarten. Man benötigt weder spezielle Geräte, noch eine teure Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Ein gutes Paar Laufschuhe und schweißableitende Kleidung reichen völlig aus. Außerdem kann man jederzeit und in jedem Alter damit loslegen. Damit man also am Ball bleibt und nicht die Freude am Training verliert, haben wir ein paar Tipps für den Kauf der Basis-Ausstattung zum Laufen zusammengestellt.

1. Laufhosen

Laufkleidung PreiseLaufhosen sollten bequem sein, nicht scheuern und nicht einengen. Funktionsbekleidung besteht aus synthetischem Stoff, der die Feuchtigkeit nach außen leitet, wenig wiegt und atmungsaktiv ist. Gleichzeitig hat Funktionsbekleidung den Vorteil dass sie schnell trocknet. Die alte Jogginghose eignet sich daher nicht zum Ausdauertraining. Praktisch sind auch Taschen zum Unterbringen von Schlüsseln, Handy oder Kleingeld. Reflektierende Elemente sorgen für Sicherheit beim Joggen in den Abendstunden. Der Kauf einer Basis-Ausstattung für das Lauftraining lohnt sich also auf jeden Fall und kostet nicht die Welt. Der günstigste Monat um Schnäppchen bei Laufbekleidung zu ergattern ist laut einer Studie von LadenZeile.de übrigens der Monat Juni, dicht gefolgt vom April und Juli.

2. Laufshirts

Auch beim Laufshirt bietet atmungsaktives Material die oben genannten Vorteile. Die Haut bleibt trocken und man läuft nicht Gefahr, sich zu erkälten. Es sollte eine optimale Passform haben, weder am Körper schlabbern, noch die Bewegungsfreiheit einschränken. Ein Shirt mit Öffnungen für den Daumen an den Ärmeln sorgt im Winter für warme Hände.

3. Oberbekleidung

In der kälteren Jahreszeit schützen Laufjacken vor Kälte, Nässe und Wind. Spezielle Laufjacken sind aus feuchtigkeitstransportierendem Material hergestellt, damit sich unter der Jacke keine Nässe staut. Laufwesten eignen sich perfekt für die Übergangszeit und schützen vor Zugluft. Wenn es richtig kalt ist, lässt sich auch beides gemäß dem Zwiebelprinzip sehr gut übereinander tragen.

4. Laufschuhe

Ein gutes Paar Laufschuhe ist unverzichtbar für alle, die mit dem Laufen beginnen möchten. Auf den ersten Blick mögen Laufschuhe vielleicht zunächst wie ganz normale Freizeit-Sneakers aussehen, allerdings verfügen sie über spezielle Merkmale, die optimal aufs Lauftraining abgestimmt sind. Laufschuhe sind so konzipiert, dass sie den ständigen Aufprall dämpfen und so vor Verletzungen schützen. Sie sind wasserabweisend und atmungsaktiv. Außerdem helfen sie dabei den Läufer schneller voranzubringen. Bei dem riesigen Angebot an verschiedensten Laufschuh-Modellen, ist es allerdings gar nicht so einfach sich zurechtzufinden. Folgende Faktoren sollten bei der Entscheidung für die richtigen Laufschuhe beachtet werden.

4.1 Schuhgröße

Die richtige Größe ist wichtig: Ein Laufschuh, der schlecht passt, führt zu Blasen und kann Verletzungen hervorrufen. Der Schuh sollte sich bequem um Ihren Fuß schmiegen, weder kneifen noch, zu locker sitzen. Zwischen dem großen Zeh und dem Schuh sollte vorne etwa eine Daumenbreite Luft sein. Da die Füße den Tag über anschwellen, ist es ratsam das Anprobieren auf den Nachmittag oder Abend zu legen.

4.2 Dämpfung

Auch wenn eine starke Dämpfung einem das Gefühl vermitteln kann, auf Wolken zu laufen, gilt bei der Dämpfung nicht generell „je mehr, desto besser.“ Der Dämpfungsgrad muss differenziert betrachtet werden. Wie viel Dämpfung notwendig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine mittlere bis hohe Dämpfung ist empfehlenswert bei Anfängern, Menschen mit Übergewicht oder beim Laufen auf hartem Asphalt. Eine mäßige Dämpfung hat hingegen den Vorteil, dass man eine bessere Wahrnehmung für den Untergrund hat und der natürliche Laufstil unterstützt wird. Außerdem werden die Fußmuskulatur und die Eigenstabilisation besser trainiert.

4.3 Sohlenbeschaffenheit

Für die Beschaffenheit der Sohle spielt vor allem der Laufuntergrund eine wichtige Rolle. Auf weichem, unebenem und nassem Waldboden ist es wichtig, Schuhe zu wählen, die ein Ausrutschen verhindern. Traillaufschuhe bieten durch ihre Noppen im Sohlenprofil den nötigen Grip und sorgen für Stabilität und Sicherheit. Trailrunner sollten auch wasserdicht sein. Wem es jedoch auf Schnelligkeit ankommt und eher auf asphaltierten Boden läuft, sollte zu normalen Laufschuhen greifen.

5. Laufsocken

Diesem Kleidungsstück wird beim Sport häufig zu wenig Beachtung geschenkt. Schade, denn die besten Laufschuhe bringen nichts, wenn die Socken hin- und herrutschen und sich dadurch Blasen bilden. Bei den Socken muss man darauf achten, dass sie eng am Fuß anliegen. Auch das Material ist wichtig. Baumwolle ist zum Beispiel aufgrund seiner hohen Saugfähigkeit ungeeignet. Die Feuchtigkeit wird nicht nach außen abgeführt und die Füße bleiben nass. Das ist nicht nur unangenehm beim Laufen, sondern begünstigt auch die Bakterien- und Geruchsbildung. Laufsocken bieten einen hohen Tragekomfort, leiten die Feuchtigkeit ab und haben geruchshemmende1. Eigenschaften.

Quellen:

https://www.runtastic.com/blog/de/darauf-musst-du-bei-deinen-laufschuhen-achten/
https://www.ladenzeile.de/inspiration/modewelt/wann-laufbekleidung-guenstig-kaufen/
https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Dieses-Training-haelt-jung-299174.html

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