Gut versorgt durch alle Lebensphasen

Geschrieben von Withania Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 20 März 2016
Die Symptome der Wechseljahre und was man tun kann © Antonioguillem - Fotolia.com
Die Symptome der Wechseljahre und was man tun kann © Antonioguillem - Fotolia.com

Die Wechseljahre bedeuten hormonelle Veränderung

Leben ist Veränderung – und das ist auch gut so, denn nur auf diese Weise können wir uns entwickeln und an Reife gewinnen. Doch gerade Frauen bekommen die verschiedenen Umbruchphasen in ihrem Leben bisweilen sehr deutlich und nicht immer angenehm zu spüren. Die Unterstützung durch spezielle Vitalstoffe kann helfen, Symptome zu mildern und den Lebensfluss zuzulassen.

Als „hormongesteuerte Wesen“ werden Frauen manchmal etwas abfällig bezeichnet, wenn zum Beispiel ihr Temperament mal wieder mit ihnen durchgeht. Es steckt durchaus einiges an Wahrheit in diesem Ausdruck, denn zumindest für die tief greifenden Veränderungen im Leben einer Frau sind tatsächlich in erster Linie Hormone verantwortlich. Diese Mechanismen zeigen sich erstmals in der Pubertät, machen solch wunderbare Phänomene wie eine Schwangerschaft erst möglich und treten schließlich oft sehr ausgeprägt während der Wechseljahre zutage.

Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt: Diese Extreme kennt jede Frau, und so sehr sie selbst oder auch ihr Umfeld bisweilen darunter leidet, so schön ist andererseits auch das Gefühl, sich aus einem Tal der Tränen zu befreien und dann wieder rundum wohl in der eigenen Haut zu fühlen. Besonders ab dem 45. Lebensjahr jedoch, wenn die Wechseljahre einsetzen, haben viele Frauen mit heftigen Stimmungsschwankungen zu kämpfen – zusätzlich zu den körperlichen Symptomen wie Hitzewallungen, Kopfschmerzen und Schwindel, die ihnen das Leben schwer machen.

Seit einigen Jahren spricht man auch beim Mann mehr und mehr von Wechseljahren und dass diese auch beim "stärkeren Geschlecht" eininge Veränderungen bedeuten (s. auch "Mann - Midlife ohne Krise?"). 

Maitake04

Den Hormonmangel sanft ausgleichen

Wer sich dagegen sperrt, dass die zweite Lebenshälfte nun untrüglich beginnt, wird umso schlechter mit der neuen Situation zurechtkommen. Es gilt also, die Herausforderung anzunehmen und sinnvolle Unterstützung zu nutzen. Nur in Ausnahmefällen ist damit eine Hormonersatztherapie gemeint, die nach gründlicher Abwägung bei besonders heftigen Begleiterscheinungen der Menopause eingesetzt werden kann. Aufgrund der mit der Einnahme künstlicher Östrogene verbundenen Gesundheitsrisiken wird dieser Behandlungsansatz heute nur noch relativ selten gewählt.

Salbei04

Stattdessen kennt man inzwischen sanfte und nebenwirkungsfreie Alternativen mit hervorragender Wirkung: Biovitalstoffe aus dem Reich der Pflanzen und der Vitalpilze sowie ausgewählte Makro- und Mikronährstoffe sollten insbesondere in den Wechseljahren fester Bestandteil einer sicheren Versorgung des weiblichen Organismus sein. Bei den Heilpflanzen führt beispielsweise kein Weg an Soja und Salbei vorbei. Sowohl die speziellen Isoflavonoide aus der Sojabohne, auch als Phytoöstrogene bezeichnet, als auch der Extrakt des duftenden Salbeikrauts mindern Hitzewallungen und Ruhelosigkeit und unterstützen das Wohlbefinden erheblich. 

Kalzium für Vitalität

Ein wichtiges Stichwort ist auch Kalzium, denn durch die Abnahme des natürlichen Östrogens kommt es bei jeder dritten Frau in den Wechseljahren (auch: Klimakterium) zu einem gesteigerten Knochenstoffwechsel mit vermehrter Kalziumfreisetzung, sodass sich die Knochenmasse verringert und eine Osteoporose entsteht. Eine gute Kalziumzufuhr ist deshalb schon in jungen Jahren wichtig, um dem schmerzhaften Knochenschwund vorzubeugen und bis ins Alter beweglich und vital zu bleiben. Ideal ist es, wenn die Aufnahme von Kalzium mithilfe des Vitalpilzes Maitake erleichtert wird. Der Extrakt dieses Pilzes weist einen hohen Gehalt an Ergosterol auf, der für den Kalziumstoffwechsel wichtigen Vorstufe von Vitamin D. Als Klassiker gegen Wechseljahresbeschwerden gilt auch das Coenzym Q10, das den Energiestoffwechsel insgesamt anregt.

Eines allerdings darf ebenfalls nicht vergessen werden: In Kulturkreisen, denen unser „Jugendwahn“ fremd ist, leiden Frauen deutlich weniger unter Wechseljahresbeschwerden als hierzulande. Wenn es also gelingt, den Veränderungen in der Menopause positiv zu begegnen, verlieren sie oft schon einen Teil ihres Schreckens. Welch ein Glück, dass wir nicht nur „hormongesteuert“, sondern auch kopfgesteuert sein können! 

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