Montezumas Rache - Durchfall-Erkrankung

Geschrieben von Withania Zuletzt aktualisiert: Freitag, 16 Dezember 2016
Montezumas Rache: Was hilft gegen Durchfall? © animaflora - Fotolia.com
Montezumas Rache: Was hilft gegen Durchfall? © animaflora - Fotolia.com

Wenn Montezuma sich an Reisenden rächt, kann das in die Hose gehen. Buchstäblich. Besonders groß ist das Risiko, an Durchfall zu erkranken, in Mittelamerika. Aber auch in Kenia und Indien ist Vorsicht angesagt. Sogar in Südeuropa und selbst hierzulande kann man sich infizieren. Leichter Durchfall bedarf keiner Behandlung. Etwas Ruhe und Kräutertee reichen aus.

Bei schweren Duchfallerkrankungen muss vor allem der Flüssigkeitsverlust ausgeglichen werden. Besonders bei Schwangeren und bei Kindern sollte der Arzt eingeschaltet werden.

Vorsicht bei rohen Lebensmitteln

Vorbeugen ist besser als heilen: Leitungswasser und rohe Nahrungsmittel sollten in Risikoregionen gemieden werden. Gekochte Mahlzeiten, die noch nicht abgekühlt sind, und selbst geschälte Früchte sind dagegen in der Regel sicher. Bis sechs Monate junge Babys werden am besten gestillt. Babynahrung sollte unbedingt mit abgekochtem Wasser zubereitet werden.

Ausgleich für Flüssigkeitsverlust

Wer doch an Durchfall erkrankt, muss trinken, trinken, trinken. Die wichtigste Hilfe ist Wasser. Stark zuckerhaltige Erfrischungsgetränke sind jedenfalls bei starkem Durchfall tabu: Mit ihrem hohen Kohlehydratgehalt können sie die Erkrankung sogar verschlimmern. Auch Kaffee ist wenig geeignet. Er wirkt harntreibend und kann den Flüssigkeitsmangel daher kaum ausgleichen.

Bei schwerer Erkrankung muss eine Trinklösung aus der Apotheke her, um den Wasser- und Salzverlust des Körpers auszugleichen. Die Präparate (etwa Elotrans Pulver) müssen unbedingt exakt nach Vorschrift angerührt werden.

Medikamente gegen die Symptome

Gegen die Symptome von Durchfallerkrankungen helfen verschiedene Medikamente. Allerdings heilen sie die Infektion nicht. Mittel wie Immodium akut, Loperamid akut und Lopedium sind zur Behandlung geeignet. Sie sollten jedoch höchstens zwei Tage lang genommen werden; wird es danach nicht besser, sollte ein Arzt um Rat gefragt werden.

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