Massage, Sauna und Co. sind mehr als nur Wellness

Geschrieben von Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 28 April 2022
Massage, Sauna und Wellness sind kein Luxus © guvo59 - Pixabay.com
Massage, Sauna und Wellness sind kein Luxus © guvo59 - Pixabay.com

Man gönnt sich ja sonst nichts, denken viele Menschen, wenn sie zum Masseur gehen oder sich eine Sauna für das eigene Zuhause kaufen. Auch Superfoods und lange Bäder werden gerne als etwas gesehen, was man sich bewusst und ausnahmsweise mal zugesteht. Dabei sollte das, was man unter Wellness versteht, eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

Unser Körper wird in der modernen Welt stark belastet. Nich unbedingt wie früher durch schwere körperliche Arbeit und Mangelernährung, doch Stress ist ein ständiger Alltagsbegleiter. Diesen mit einer Massage oder einer Saftkur auszugleichen, sollte daher keine Ausnahme sein - Wellness sollte einfach zum Leben dazugehören.

Deshalb braucht man mehr Entspannung

Die Gründe dafür, dass wir Menschen immer gestresster zu sein scheinen, sind zahlreich. Da gibt es zum einen die unsichere Lebenssituation. Viele wissen nicht, wie lange sie ihren Job behalten können oder ob das Geld am Ende des Monats ausreichen wird. Aber auch unsichere politische Situationen oder Beziehungsprobleme sind permanete Stressquellen.

Eine Massage kann Ihnen helfen, den Stress für einen Moment zu vergessen und muskuläre Verspannungen zu lockern. Sie wird natürlich nicht die Stressauslöser beseitigen können, doch der Sinn hinter Wellness und Gesundheitsmaßnahmen ist der, sich eine kleine Auszeit zu gönnen, alles für einen Moment loszulassen um für den Alltag besser gewappnet zu sein. Vergangener Stress kann besser bewältigt werden, zukünftiger Stress fühlt sich möglicherweise nicht so schlimm an. Eine Thaimassage in München kann helfen, den Körper und den Geist wieder in Einklang zu bringen.

Leider vergessen Viele, sich um ihren Körper und ihren Geist zu kümmern. Andere Dinge scheinen stets wichtiger zu sein. Die Ironie ist jedoch, dass weniger Pflege des Körpers auch bedeutet, weniger gut mit Stress umgehen zu können.

Diese Dinge können gegen Stress helfen

Die Auswahl an Maßnahmen, die man ergreifen kann, um Körper und Geist auf Herausforderungen vorzubereiten, ist riesig. Das ist natürlich Fluch und Segen zugleich. Einerseits kann jeder etwas finden, was zu den eigenen Bedürfnissen passt, andererseits muss man sich erst einmal entscheiden.

Einige Ideen:

⦁ Massage
⦁ langes Bad mit Badesalzen
Aromatherapie
Yoga
⦁ Ernährungsumstellung

Idealerweise probiert man einige Dinge unvoreingenommen aus und schaut, was zu Entspannung führt. Wer keinen zusätzlichen Euro für Maßnahmen übrig hat, der kann auch kleine Änderungen im Alltag vornehmen, indem die Schlafqualität durch dunklere Räume, weniger Smartphone-Nutzung und eine passende Raumtemperatur optimiert wird oder sich bewusst und mit mehr Zeit ernähren. Auch Kaffeesatz lässt sich wunderbar als Peeling nutzen und Kartoffeln sorgen für eine schöne Haut und tolle Haare.

Massagen, Saunabesuche oder Yoga sind Dinge, die man gut zu einer regelmäßigen Sache machen kann. Wer genau weiß, dass Freitagnachmittag erst Yoga und dann ein Saunabesuch anstehen, der kann sich die ganze Woche darauf freuen. Außerdem lernt der Körper, dass Entspannung regelmäßig zu erwarten ist, was ihn unter Umständen davon abhält, in einen Zustand des Dauerstresses zu verfallen.

Wellness nicht nur als Luxus verstehen

Ein Denkfehler, der Menschen davon abhalten kann, sich wichtige Entspannungszeit zu gönnen: Wellness müsste man sich verdienen. Weil Wellness als Luxus verstanden wird, müsste man sich erst die Entspannung durch Schuften, Geld oder Verzicht „erkaufen“. Geld spielt bei vielen Dingen wirklich eine Rolle, zum Beispiel bei Massagen oder geführten Meditationen. Doch Wellness und Entspannung müssen grundsätzlich kein Geld kosten und sie müssen sich auch nicht erst verdient werden. Wellness ist etwas, was zum Alltag dazugehören sollte. Wichtig bei allen Maßnahmen - egal ob teuer oder kostenlos - ist es, sich selbst Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken und so eine kleine Auszeit vom Getriebensein im Alltag zu nehmen.

Viele der Dinge, die wir heute unter Wellness fassen – wie Yoga, Kuren oder Bäder – sind schon seit Jahrtausenden in vielen Kulturen zu finden. Sie sollten daher nicht als moderne Errungenschaft oder Ausnahmemaßnahmen verstanden werden, sondern als etwas, was die Menschheit schon lange als gut und wichtig erkannt hat.

Alle hier beschriebenen Ideen tragen dazu bei dazu, dass Körper und Geist gegen Stress und Krankheiten gewappnet werden. Da jeder Mensch nur einen Körper und eine begrenzte Zeit zur Verfügung hat, sollte die eigene Gesundheit oberste Priorität haben. Da aus falschem Stolz auf „Luxus“ zu verzichten, ist keine gute Idee.

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Ich gehöre genau zur Zielgruppe: ich bin über 40, habe wie die meisten Menschen in unserer Gesellschaft ein reichhaltiges Nahrungsangebot, oft wenig Bewegung und möchte dennoch gesund und fit alt werden. Die Quadratur des Kreises? Aus wissenschaftlicher und journalistischer Neugier probiere ich gern Dinge aus, z.B. eine Panchakarma Kur in Indien oder auch das Faszientraining. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg für ein zufriedenes und aktives Alter(n) finden.

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 Dr. Jan Kunde

 

Mitglied des Deutschen Kompetenzzentrums Gesundheitsförderung und Diätetik e. V.

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